Erfolgreiche Systemakkreditierung der RWTH Aachen

19.02.2019

Die Schweizer Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung hat das Qualitätsmanagementsystem Lehre der RWTH Aachen bis zum 30. September 2024 zertifiziert.

 

Mit dieser Systemakkreditierung wird bescheinigt, dass die Hochschule in der Lage ist, ihre Studiengänge zu evaluieren und zu zertifizieren. Künftig entfallen daher Akkreditierungen einzelner Studiengänge durch externe Agenturen. Aktuell durchlaufen bereits erste Studiengänge – beispielsweise Mathematik, Physik und Architektur – die neue hochschulinterne Qualitätssicherung.

Im Studienakkreditierungsstaatsvertrag, dem Gesetz zur Sicherung der Akkreditierung von Studiengängen in Nordrhein-Westfalen sowie der Musterrechtsverordnung sind die juristischen Vorgaben einer Akkreditierung festgeschrieben. Dem rund zweijährigen Verfahren waren ein Antrag und ein umfassender Bericht der RWTH an den Akkreditierungsrat vorausgegangen. Die Agentur für Akkreditierung und Qualitätssicherung begleitete und prüfte den Prozess, unter anderem wurden zwei Begehungen mit einer international zusammengesetzten Gutachtergruppe durchgeführt. In sechs Jahren muss das Qualitätsmanagementsystem turnusmäßig erneut akkreditiert werden.

Damit schließt sich ein Kreis, der bereits im Jahr 2008 begann, als sich die RWTH zum Ausbau der Qualitätssicherung in der Lehre verpflichtete. Auch in ihrem Zukunftskonzept Lehre sowie im Rahmen der durch das Bund-Länder-Programm geförderten Strategie Lehre hat sich die Hochschule die Weiterentwicklung der Qualitätssicherung zum Ziel gesetzt. In den letzten drei Jahren wurden die Bausteine und die Instrumente der Qualitätssicherung zu einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem Lehre verknüpft und weiterentwickelt.

Die Studierenden stehen dabei im Fokus. Information, Beratung wie Betreuung der Studierenden, Förderung und Ausbau des internationalen Austauschs und die Synchronisation von Studieninhalten führen beispielsweise zu hochqualifizierten Absolventinnen und Absolventen. Hierzu tragen die Bereiche Personal und Struktur entscheidend bei. Festgeschriebene Qualitätszyklen sichern die kontinuierliche Weiterentwicklung der Prüfungs-, Lehr- wie Lernmethoden und der Prozesse innerhalb der Hochschule.

„Mit unserem Qualitätsmanagementsystem Lehre, das vor allem die Studierenden umfänglich einbezieht und durch die Fakultäten mitgetragen wird, stärken wir die Identifikation aller Hochschulangehörigen mit unseren Zielen. Diesen Weg der gemeinsamen Qualitätskultur und der Zusammenarbeit wollen wir auch zukünftig bei der stetigen Weiterentwicklung von Studium und Lehre beschreiten“, erläutert Professor Aloys Krieg, Prorektor für Lehre.

Redaktion: Presse und Kommunikation